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Wärmepumpe:
Klimafreundlich und nachhaltig heizen

Wärmepumpe

Geht es um die umweltfreundliche Beheizung der eigenen vier Wände, steht die Wärmepumpe ganz vorn. Bei der Wärmepumpe wird thermische Energie, die in der Umwelt gespeichert ist, genutzt, um ein Gebäude zu erwärmen. Dabei kommt es innerhalb der Wärmepumpe nicht zu einer Verbrennung. Die thermische Energie wird im Rahmen eines komplexen technischen Prozesses in Heizenergie umgewandelt. Dabei besitzt sie selbst nur geringe Temperaturen. Durch den in der Wärmepumpe stattfindenden Prozess ist es möglich, diese auf ein höheres Niveau anzuheben.

 

Wärmepumpe nutzt unterschiedliche Energiequellen

Die komplexe und ausgereifte Technik macht es möglich, dass die Wärmepumpe aus verschiedenen Quellen die gewünschte thermische Energie gewinnt. Neben der Luft, die als Energiequelle dient, werden Erdreich und Grundwasser genutzt. Weiterhin gibt es eine weitere Form der Wärmepumpe: die Abwasser-Wärmepumpe. Die Technik ist hier so gestaltet, dass thermische Energie direkt aus dem Abwasser gewonnen werden kann. Am einfachsten ist die Gewinnung thermischer Energie aus der Luft möglich. Im Winter sinkt jedoch die Effizienz der Wärmepumpe, da das System hier mehr Energie benötigt.

Kombination mit anderen Systemen

Natürlich können Sie eine Wärmepumpe als einzelnes System nutzen. Sie können diese aber auch mit anderen kombinieren. So lässt sie sich beispielsweise um eine Gasheizung ergänzen, dies sind sogenannte Hybridanlagen. Diese Kombination wird besonders im Bestand und renovierten Bestand eingesetzt. Die VDI 4645 spricht hier von einem bivalent-alternativen Betrieb oder einem bivalent-parallelen Betrieb.
  

Quelle: Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e.V.
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